Im Land der letzten Dinge von Paul Auster

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Auf der Suche nach ihrem Bruder, dem Reporter William Blume, findet sich Anna in einer nicht benannten Metropole wieder, in welcher der unweigerliche Verfall begonnen hat und aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Zahlreiche Vereinigungen und Sekten haben sich allein um das selbstbestimmte Sterben herum gebildet, Hunger, Elend, Gewalt und Missgunst grassieren allerorten und ein jeder neue Tag bedeutet den neuerlichen Kampf ums Überleben. Die Regierung vermag kaum mehr zu leisten, als tagtäglich die Leichen von den Straßen zu sammeln und der Verbrennung zuzuführen, doch gehören regelmäßige Regimewechsel ohnehin beinahe zur Tagesordnung, ohne dass sich etwas an den Zuständen in der Stadt ändern würde. Anna Blume, vom vorherrschenden Fatalismus und der damit einhergehenden Ausweglosigkeit restlos überfordert, verdingt sich zunächst als eine Art Schrottsammlerin und gerät über Umwege an Sam Farr, einen Kollegen von William, der ebenfalls mit der Suche nach ihm betraut worden ist. Während die Monate vergehen und Anna so manchen Schicksalsschlag zu erdulden hat, beginnt sie, ihre Erlebnisse in einem Brief festzuhalten, der eindringlich davor warnt, die Stadt zu betreten, deren Verfall unaufhaltsam und unumkehrbar scheint…

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Beschreibung

Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg, 1998, 198 S., sehr guter Zustand, Sprache: Deutsch, 19×11,5x1cm, 130gr., ISBN 978-3-499-13043-2

Zusätzliche Information

Gewicht0,13 kg
Größe19 × 11,5 × 1 cm

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